Zielgruppenrelevanz: Kampagne mit Bibelzitaten sorgt für (gewollte) Diskussionen

Zugegeben: Ganz neu sind die Claims dieser Plakatkampagne nicht. Im Gegenteil. Die Bibelzitate haben schon einige Jahrhunderte auf dem Buckel. Trotzdem sorgen die Botschaften auch heute noch für Aufmerksamkeit und Diskussionsstoff.

Im Auftrag unseres Kunden, dem Christlichen Plakatdienst e. V., belegten wir in den Dekaden 18 bis 23 bundesweit Plakatstellen für Großflächen und Superposter. Der Clou der Kampagne: Die Bibelzitate wurden nicht nur auf Deutsch plakatiert, sondern auch in arabischer und türkischer Sprache. Neben dem jeweiligen Zitat gehörte der Hinweis auf eine Infohotline zum zentralen Motiv. Hier konnten Interessierte in ihrer jeweiligen Landessprache mit Ansprechpartnern diskutieren – und das Neue Testament kostenlos anfordern.

Ziel der nationalen Plakatkampagne: Nicht provozieren, sondern zum Glauben stehen!

„Ich bin die Auferstehung und das Leben“ (Johannes 11, Vers 25) lautete eines der plakatierten Zitate. Der Christliche Plakatdienst aus Bergneustadt möchte damit den Impuls stärken, zu seinem individuellen Glauben zu stehen. Dass die Zitate aus der Bibel auch erstmals in arabischer und türkischer Sprache auf den großen Plakatstellen zu sehen waren, sorgte bei manchen Betrachtern für Verwunderung.

Radio Köln berichtete an einem Nachmittag über die Plakataktion: „Vielleicht sind Ihnen die Plakate ja auch schon aufgefallen…“

In Köln, wo wir 15 Standorten buchten, sorgten die christlichen Plakate insbesondere in der Keupstraße für Diskussionen. Hier wohnen überwiegend türkische Mitbürger. Das Bibelzitat generierte hier große Aufmerksamkeit. So berichtete der Lokalsender Radio Köln über die Plakatkampagne: „Vielleicht sind Ihnen die Plakate ja auch schon aufgefallen. Bei uns hier um die Ecke vom Sender, direkt in der Keupstraße, hängt so eins. Ein christliches Plakat, drauf steht ein Bibelzitat entweder auf Türkisch oder auf Deutsch oder auf Arabisch. Und wir haben uns gefragt, mhm, muss das sein?“

Die im Beitrag ausgestrahlte Straßenumfrage vor Ort zeigte dann, dass die Anwohner recht tolerant auf die Kampagne reagierten. Eine Passantin sagte, sie fände die Aktion gut, da Religion etwas sei, das verbinde. Schließlich schaffe sie Gemeinschaft – unabhängig davon, wie man sie benenne. Eine andere Frau wies darauf hin, dass es Menschen gebe, die sich durch die Motive provoziert fühlten. Trotzdem gelangte sie zu dem Fazit: „Ich sage, mich stört das nicht, weil ich meine eigene Meinung habe.“ Ein männlicher Passant wies auch darauf hin, dass jeder zwar eine Meinung habe, ihn die Plakate jedoch nicht weiter störten: „Das ist okay!“

Wenn wir an jedem der 314 nationalen Plakatstandorte diese Auseinandersetzung mit dem Thema ausgelöst haben, hat sich die Arbeit durchaus gelohnt…

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