planus media Mobilitätsradar: Mobilität in Deutschland annähernd wieder auf Vor-Corona-Niveau

Gute Nachrichten für Kunden, die im Mediamix auf Außenwerbung setzen und auch während des Lockdowns Zielgruppen im öffentlichen Raum erreichen wollen:

Entgegen der verbreiteten Vermutung, die Mobilität in Deutschland sei eingetrübt, bestätigen aktuelle Zahlen verschiedener Datenanbieter eher das Gegenteil. Eine Langzeituntersuchung des Multi-Channel-Medienhauses Ströer Media zeigt eine klare Tendenz: Die Mobilität deutscher Konsumenten steigt kontinuierlich und liegt nur knapp unter dem Niveau vor dem Aufkommen der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020. 

Das nachfolgende Diagramm wird wöchentlich mit den neusten Mobilitätsdaten aktualisiert.

Mobility Tracking: Die Mobilität in Deutschland liegt annähernd auf Vor-Corona-Niveau

Weil die Verkehrsströme und die Anzahl der Passanten im öffentlichen Raum ein wichtiges Kriterium für die Performance der Außenwerbung sind, analysieren wir aktuelle Daten verschiedener Quellen kontinuierlich.

Ströer Media liefert im Rahmen einer Mobility-Langzeitstudie wöchentlich neue Bewegungsdaten. Erhoben werden diese in den 2.000 relevantesten Postleitzahlgebieten. Gemessen wird im nahen Umfeld (80 Meter Radius) der Out-of-Home-Werbeträger. Basis dafür sind Location Daten aus Mobile Apps, die von der Firma placense erhoben werden.

Ergebnis: Seit Jahresbeginn stiegen die Kontakte an den Werbeträgern beständig. In den Kalenderwochen 8 bis 10 lag die Mobilität sogar jeweils über Vorjahresniveau. Bedingt durch den Start des Lockdowns in KW 11 2020, wird für einen „Vor-Pandemie-Vergleich“ ab KW 11 die Mobilität zur Vergleichswoche in 2019 bezogen – zuvor war es die Vergleichswoche in 2020. In den vergangenen Wochen hat sich die werbeträgernahe Mobilität an das Niveau der Gesamtmobilität angenähert.

Im Ortsgrößen-Split zeigt sich, dass die Mobilitätsentwicklungen recht ähnlich sind. Es gibt so gut wie keine relevanten Unterschiede (Stand: KW 12):

  • Metropolen (> 450 Tsd. Einwohner): Index 88
  • Großstädte (100 – 450 Tsd. Einwohner): Index 86
  • Kleinstädte/dörflicher Raum (< 100 Tsd. Einwohner): Index 90

Das ist auch dadurch begründet, dass sich die Mobilität im Kern lediglich verlagert und nicht ersatzlos wegbricht – z.B. anstatt des Wegs zur Arbeit, findet die Mobilität im wohnnahen Umfeld statt.

Holger Walsch
Geschäftsleiter planus media

„Insgesamt gilt: Dank der verschiedenen Datenquellen können wir objektiv darlegen, dass die zum Teil subjektiv empfundene Mobilitätseintrübung gar nicht so hoch ist. Gleichzeitig garantieren wir gemeinsam mit den OOH-Anbietern entsprechende Mobilitätskompensationen, so dass OOH-Kampagnen ohne Leistungsverlust durchgeführt werden. Somit bleibt die Außenwerbung das optimale Werbemedium für Kunden und deren Marken, die Reichweite und Präzision für ihre Kampagnen optimal miteinander verbinden wollen.“

Klare Tendenz seit Beginn 2021: Deutschland wird wieder so mobil wie vor den Lockdowns

Kein Zufall, kein Ausreißer – sondern ein klarer Trend: Wie bereits erwähnt, kumulieren wir Mobilitätsdaten aus verschiedenen Quellen. Neben Ströer Media betrachten wir auch Daten von Apple, Google und Teralytics. Auf die Daten von Teralytics greift auch das das Robert Koch-Institut zurück. Und das Bild gleicht sich: Seit Beginn des Jahres entwickelt sich die Mobilität deutlich in Richtung der Zeit vor dem ersten Lockdown 2020.

Während Anfang des Jahres 2021 noch Mobilitätseintrübungen von rund 25 Prozent zu verzeichnen waren, entwickelten sich die Werte bei den übrigen Datenlieferanten in den vergangenen Wochen ähnlich wie bei Ströer Media.

In der KW 8 erreicht die Mobilität laut Apple 92 Prozent und laut Google 94 Prozent des Vorjahresniveaus. Das lag sicher auch an dem frühlingshaften Wetter, dass im Vergleich zu 2020 deutlich wärmer war. In den Wochen 9 und 10 – bei wieder schlechterem Wetter – fielen die Werte noch einmal minimal ab, blieben aber auf einem guten Niveau von rund 90 Prozent. Die Werte der verschiedenen Quellen unterscheiden sich aufgrund einer abweichenden Methodik zwar minimal, aber es zeichnet sich in allen Untersuchungen derselbe Trend ab: Deutschland wird wieder so mobil wie vor Corona.

Schnell große Reichweite und Markenbekanntheit in der relevanten Zielgruppe?

Hier sechs gute Gründe für den Einsatz von Außenwerbung im Mediamix 2021:

Für werbungtreibende Unternehmen sind das gute Nachrichten. Denn während Untersuchungen schon für das Corona-Jahr 2020 nachweisen konnten, dass Out-of-Home nicht an Wirkung verloren hat, kommt mit der größeren Mobilität ein weiterer Erfolgsfaktor hinzu. Schließlich steigt mit dem Verkehrsfluss auch die Kontaktchancenhäufigkeit.

Werbekunden profitieren deshalb aus sechs Gründen:

  • Außenwerbung liefert schnell hohe Reichweite, Kontaktdichte und Marken- bzw. Produktbekanntheit.
  • Die großen OOH-Plakatmotive schaffen Emotionen, DOOH-Screens bewegen Markenbotschaften und Betrachter.
  • Außenwerbung ist der Zielgruppe ganz nah. Nach den Lockdowns werden wieder beinahe 100 Prozent aller Bundesbürger den OOH-Motiven mehrfach wöchentlich begegnen.
  • Out-of-Home-Kampagnen lassen sich regional und nach individuellen Zielgruppenkriterien aussteuern. In zentralen Lagen der Innenstädte, am Point-of-Sale (PoS) oder in der Nähe von Filialen.
  • Studien zeigen: Außenwerbung ist die beliebteste Werbeform der Deutschen, sie stört und unterbricht nicht. Von ihrer Popularität können andere Werbemedien nur träumen.
  • Aktuell profitieren Kunden von attraktiven Konditionen sowie höchster Flexibilität in Bezug auf Verschiebungen.

Sie möchten mehr über die aktuellen Mobilitätsentwicklungen erfahren? Wir beraten Sie gerne.

Holger Walsch
Geschäftsleiter
T: +49 (0)221 99 38 57 - 67
 
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