Fachkräftemangel? Recruiting mit Out-of-Home macht Arbeitgeber groß

„Der Fachkräftemangel hat 2021 stark zugenommen“, analysiert die Wirtschaftswoche. Der Spiegel schreibt: „Fachkräftemangel in Deutschland: Es fehlt weiter an Azubis“. Und die Süddeutsche Zeitung berichtet über die „Angst, keine Mitarbeiter zu finden“.

Das sind nur drei Beispiele der vergangenen Wochen. Fest steht: Der Fachkräftemangel bremst die Wirtschaft aus. Deutsche Unternehmen suchen (teils) verzweifelt nach geeigneten MitarbeiterInnen. Problem: Da gibt es nichts von Ratiopharm.

Aber die Außenwerbung kann beim Recruiting wirkungsvoll unterstützen. Wie? Das erklären wir in diesem Beitrag.

Fachkräftemangel in Zahlen: Die Fachkräftelücke hat sich 2021 verdoppelt, besonders knapp sind Fachkräfte mit angeschlossener Berufsausbildung

Wer beim Rückblick auf das vergangene Jahr „nur“ an Corona denkt, übersieht einen wichtigen Fakt. Denn von Januar bis Dezember 2021 hat sich die Fachkräftelücke in Deutschland verdoppelt. Das berichtet das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (Kofa) des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in seinem Jahresrückblick.

Somit gibt es einen Rekord an freien Stellen. Im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2021 waren 1,69 Millionen Positionen nicht besetzt. Besonders knapp sind demnach Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung – und das gilt für alle Berufsbereiche.

Ein Beispiel aus unserer Branche unterstreicht die Ergebnisse: 2021 waren die Stellenangebote in der Marketing- und Werbebranche auf einem Rekordhoch. Es wurden fast doppelt so viele Stellen ausgeschrieben wie 2020, so der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW).

Es gibt aber auch gute Nachrichten – zumindest für die Unternehmen, die zurzeit Führungskräfte suchen. Der „Future of Work“-Report von Appinio und Indeeed zeigt, dass 38 Prozent der deutschen Führungskräfte einen Jobwechsel in den nächsten 12 Monaten in Betracht zieht.

Umfrage: Rund 75 Prozent (!) aller ArbeitnehmerInnen ist entweder aktiv auf der Suche nach einem neuen Job oder aber interessiert an Jobangeboten

Und was denken die umworbenen Fachkräfte konkret über das Thema Jobsuche? Das hat die aktuelle Umfrage „Recruiting mit OOH“ von Trend Research unter 1.039 Befragten ermittelt. Die Ergebnisse sind repräsentativ, so Auftraggeber WallDecaux.

Demnach sind 54 Prozent der Befragten zwar nicht auf Jobsuche, aber offen für neue Angebote. 19 Prozent bejahen, dass sie aktiv eine neue Stelle suchen. Damit sind knapp drei Viertel alle ArbeitnehmerInnen nicht abgeneigt, sich ernsthaft mit neuen Jobangeboten auseinanderzusetzen.

75 %

ArbeitnehmerInnen aktiv auf der Suche nach
einem Job oder interessiert an einem Jobangebot.

OOH fürs Recruiting: Fachkräfte mit Deutschlands beliebtestem und zugleich glaubwürdigstem Werbemedium ansprechen – womit sonst?

Halten wir fest: Es gibt einen enorme Fachkräftemangel, aber auch einen großen Anteil wechselwilliger ArbeitnehmerInnen. Stellt sich also die Frage: Wie können fachkräftesuchende Unternehmen potenzielle ArbeitnehmerInnen erreichen und von sich überzeugen?

Und da kommt die Außenwerbung ins Spiel. Schließlich ist sie mit fast 300.000 analogen und rund 135.000 digitalen OOH-Flächen geradezu dazu prädestiniert, bei mobilen Bevölkerungsgruppen – entweder hyperlokal, regional oder bundesweit – Aufmerksamkeit zu generieren.

Weitere Erfolgsfaktoren:

  • Im Vergleich zu anderen Werbegattungen liegt die Außenwerbung bei der Werbebeachtung, Akzeptanz und Glaubwürdigkeit
  • Die Rezipienten finden Außenwerbung – insbesondere an Straßen, in Bahnhöfen und in Shopping-Malls – im Gattungsvergleich am sympathischsten.
  • Out-of-Home verstärkt die Wirkung von in der Personalsuche häufig eingesetzten Online- und Social Ads stärker als alle anderen Werbemedien.

Somit gilt: Außenwerbung eignet sich perfekt für Employer-Branding-Kampagnen, da OOH das beliebteste, glaubwürdigste und in Kombination mit Online wirkungsstärkste Massenmedium ist.

Außenwerbung erreicht auch Zielgruppen, die gar nicht aktiv auf der Suche nach einem neuen Job aber wechselwillig sind

Allerdings, und das gehört zur Wahrheit dazu, denken Personalverantwortliche bei der Fachkräftesuche primär an spezielle Stellenportale oder Social Ads in den Professional Networks (wie LinkedIn). Nachteil: Dort finden sich vor allem aktiv nach einem neuen Job suchende Fachkräfte. Aber wie die oben bereits erwähnte Umfrage „Recruiting mit OOH“ von WallDecaux zeigt, ist die Gruppe der zwar interessierten, aber nicht aktiv suchenden Arbeitskräfte deutlich größer.

Das bedeutet:

OOH erreicht auch die Menschen, die bisher noch nicht nach einem neuen Job suchen, aber definitiv interessiert sind. So lassen sich im Kampf um die besten Talente qualifizierte MitarbeiterInnen (anderer Unternehmen) mit OOH proaktiv ansprechen.

Die Wall-Decaux-Umfrage zeigt, dass ein Drittel aller befragten ArbeitnehmerInnen schon Jobangebote auf Plakaten oder digitalen Screens wahrgenommen hat. 49 Prozent von ihnen geben an, dass sie Jobangebote via (D)OOH als eine moderne Art der Werbung empfinden.

Und was machen die umworbenen Rezipienten, nachdem sie Anzeigen für einen neuen Job via (D)OOH gesehen haben? 49 Prozent informieren sich auf der Corporate Website, 45 Prozent recherchieren im Internet über das Unternehmen. Das bedeutet: Die Außenwerbung leitet jobinteressierte Fachkräfte direkt auf die Website des eigenen Unternehmens – und zwar auch diejenigen, die bisher keinen neuen Job gesucht haben, aber allgemein wechselwillig sind. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Stellenportalen, in denen eine aktive Suche der Fachkräfte Voraussetzung ist.

Unser Vorschlag: Plakatieren Sie auf den Pendlerstrecken Ihres Wettbewerbs und sprechen Sie so perfekt für Ihr Business geeignete Fachkräfte an. Wie bereits erwähnt: Rund 75 Prozent von denen sind wechselwillig …

Ihr Unternehmen ist vom Fachkräftemangel betroffen? Dann setzen Sie jetzt auf die zielgruppenspezifische Ansprache neuer KandidatInnen mit Deutschlands beliebtestem Werbemedium.

Martin Himmels
Geschäftsleiter
T: +49 (0)221 99 38 57 - 66
 
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