10 Tipps zur effektiven Plakatgestaltung

Tag für Tag begegnen uns Rezipienten mehreren Tausend Werbereize – im Internet und im Fernsehen, im Radio, in der Tageszeitung, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Einkauf. Umso wichtiger ist es, dass Werbung und ihre Botschaften aus der Masse hervorstechen.  Schließlich müssen es Werbungtreibenden schaffen, schon beim ersten Kontakt Interesse zu wecken, damit ihre Message die Zielgruppe erreicht. Wie das mit Außenwerbung einfach gelingt, stellen wir im Rahmen unserer zehn Tipps zur effektiven Plakatgestaltung vor.

Mit VISATT lässt sich die Wirkung von Plakatmotiven bereits im Vorfeld einer Kampagne testen

Die folgenden Hinweise beruhen auf den Erfahrungen unserer Marktforschung und den gesammelten Erkenntnissen aus zahlreich durchgeführten VISATT-Motivtests.

Mit VISATT bieten wir ein Tool zur Bewertung von Plakatmotiven. Es analysiert, welches Ausmaß an Aufmerksamkeitszuwendung einzelne Bereiche eines Motivs erfahren und welchen bleibenden Eindruck damit ein Plakat beim Betrachter hinterlässt.

Gutes Plakat vs. schlechtes Plakat: Der Preis bleibt derselbe, die Wirkung der Kampagne aber nicht

Zunächst vorweg: Das Plakat hat als Werbemedium einige Besonderheiten. So ist die Betrachtungszeit und damit die Zeitspanne, um die Aufmerksamkeit des Betrachters zu gewinnen, sehr kurz. Die Botschaft muss somit schnell erfassbar sein.

Außerdem sind die Rezipienten oft durch andere Reize oder Tätigkeiten abgelenkt. Deshalb muss die Message äußerst eingängig sein – das bedeutet: das Motiv darf die Rezipienten nicht „mit Inhalt erschlagen“.

Wichtig für die Wirkung von Großfläche & Co. sind also die grafische Gestaltung und die gewählten Motive. Vor allem, wenn man bedenkt, dass eine Plakatstelle als Werbeträger immer dasselbe kostet, unabhängig davon, ob ein „gutes“ oder „schlechtes“ Plakat (im Sinne von Werbemittel) geklebt ist.

Um die Zielgruppe optimal anzusprechen, sollte bei der Gestaltung des Motivs deshalb eine Reihe relevanter Faktoren berücksichtigt werden:

1. Motiv-/Produktposition:

Motive bzw. Produkte, die sich in der Mitte oder in der Nähe der Mitte eines Plakates befinden, finden am meisten Beachtung seitens der Rezipienten.

2. Produktgröße:

Produkte sollten möglichst groß – mindestens 15 bis 20 Prozent der Plakatfläche – dargestellt sein.

3. Farben:

Je unähnlicher sich zwei Farben anhand des Farbkreises sind, umso besser heben sie sich voneinander ab.

4. Kontraste:

Je stärker der Kontrast zwischen Motiv, Produkt, Text und Hintergrund, desto aufmerksamkeitsstärker sind die entsprechenden Elemente.

5. Motivinhalt:

Die Darstellung von Gesichtern auf dem Plakat führt automatisch zu einer Aufmerksamkeitszuwendung. Sind die Gesichtsdarstellungen zu dominant, können sie vom Produkt ablenken.

6. Textgröße:

Für eine gute Lesbarkeit der Textpassagen – auch aus größerer Entfernung – sollte die Schriftgröße mindestens 5 Prozent der Plakathöhe betragen.

7. Textmenge:

Die Textmenge muss mit der Fixationszeit korrelieren. D.h. auf einem Plakat in einer Wartesituation sind mehr Worte lesbar als beispielsweise auf einer Straßenfläche, die im Vorbeifahren betrachtet wird.

8. Textposition:

Die Bildmitte, das Umfeld des Produkts sowie Stellen starker Kontrastübergänge eignen sich am besten zur Textpositionierung.

9. Zeilenabstand:

Der Zeilenabstand sollte ungefähr die gleiche Höhe haben wie die Schrift. Ein zu großer Zeilenabstand beeinträchtigt hingegen die Wahrnehmung des Textes.

10. Logoposition und Gestaltung:

Das Unternehmens- bzw. Markenlogo sollte mittig oder im oberen Drittel des Plakatmotivs abgebildet werden. Eine farbliche Abhebung erhöht die Aufmerksamkeit.

Wenn auch Sie die Wirkung Ihrer Plakatmotive im Vorfeld einer Kampagne erhöhen möchten, helfen Ihnen die planus media-Experten aus der Mediaforschung.

Martin Himmels
Manager New Business
T: +49 (0)221 99 38 57 - 66
 
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